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Der Strategieprozess für die Linie Exzellenzuniversitäten

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Um in der gesamtinstitutionellen Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“ antragsberechtigt zu sein, muss eine Universität mindestens zwei Exzellenzcluster einwerben. Die Entscheidung über die Förderung der Exzellenzcluster und damit auch diejenige über die Antragsberechtigung der Universität Freiburg in der zweiten Förderlinie wird im September 2018 fallen.

Der gesamtuniversitäre Strategieprozess bildet zunächst die Grundlage für die anstehende Fortschreibung des Struktur- und Entwicklungsplans für die Jahre 2019 bis 2023. Diesen müssen die baden-württembergischen Universitäten gemäß Landeshochschulgesetz im Fünfjahresrhythmus beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst einreichen. Sollte die Universität Freiburg auch in der Linie Exzellenzuniversitäten antragsberechtigt sein, wird sie ihren Beitrag für den Exzellenzwettbewerb auf der soliden Basis des Struktur- und Entwicklungsplans erarbeiten.

Durch die enge Verschränkung der Vorbereitung auf den Wettbewerb mit der Erneuerung des Struktur- und Entwicklungsplans ist gewährleistet, dass die Arbeiten im Rahmen der Exzellenzstrategie nicht nur kurzfristig und singulär auf den Erfolg im Bund-Länder-Wettbewerb ausgerichtet sind. Vielmehr dienen sie in jedem Fall einer nachhaltigen gesamtuniversitären Strategie-Entwicklung.

Im Rahmen des gesamtuniversitären Strategieprozesses haben sich an der Universität Freiburg mittlerweile sieben Arbeitskreise unter der Federführung der Rektoratsmitglieder gebildet, die sich den folgenden zentralen Leistungsdimensionen der Universität widmen:

1. Forschung (Prof. Dr. Gunther Neuhaus)

2. Lehre / Weiterbildung (Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger)

3. Innovation / Transfer (Prof. Dr. Margit Zacharias)

4. Personalentwicklung (Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer / Dr. Matthias Schenek)

5. Vernetzung / Internationalisierung (Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer)

6. Gleichstellung / Vielfalt (Prof. Dr. Gisela Riescher)

7. Betrieb / Finanzen (Dr. Matthias Schenek)

Die Arbeitskreise, die mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Statusgruppen und Fachbereichen der Universität besetzt sind, dienen dem Rektorat im Strategieprozess als offene Thinktanks, in denen innovative Ideen generiert und bestehende Konzepte weiterentwickelt werden. Auf der Basis einer Stärken- und Schwächen-Analyse identifizieren sie zentrale Handlungsfelder und Ziele für die weitere Entwicklung der Universität und konzipieren Maßnahmen zu deren Umsetzung.

Die Ergebnisse der Arbeitskreise werden regelmäßig in den universitären Gremien Rektorat, Senat und Universitätsrat diskutiert und über Strategiegespräche mit den Fakultäten rückgekoppelt.