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Informationen zum Wettbewerb

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Am 16. Juni 2016 haben Bund und Länder auf Vorschlag der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) das Programm zur Förderung der Spitzenforschung an Universitäten – „Exzellenzstrategie“ beschlossen. Das neue Programm soll die durch die Exzellenzinitiative angestoßene erfolgreiche Entwicklung der deutschen Universitäten fortsetzen. Ziel ist es, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken und seine internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Im Unterschied zur Exzellenzinitiative ist die Exzellenzstrategie auf Dauer angelegt und ermöglicht erfolgreichen Projekten eine längerfristige Perspektive.

533 Millionen Euro sollen jährlich für das Gesamtprogramm zur Verfügung gestellt werden. Die Mittel für die Förderung tragen der Bund und das jeweilige Sitzland der geförderten Universitäten im Verhältnis 75:25.

Das Programm umfasst die beiden Förderlinien Exzellenzcluster und Exzellenzuniversitäten. Für das Verfahren in der Linie Exzellenzcluster ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft zuständig, für die Linie Exzellenzuniversitäten der Wissenschaftsrat. Die Förderlinie der Graduiertenschulen, die Bestandteil der beiden vorangegangen Runden der Exzellenzinitiative gewesen ist, wird im Rahmen der Exzellenzstrategie nicht weitergeführt.

Antragsberechtigt sind in beiden Linien Universitäten oder Universitätsverbünde von zwei bis maximal drei Universitäten. Das Auswahlverfahren für die beiden Förderlinien wird zeitversetzt durchgeführt. Antragsberechtigt in der Linie Exzellenzuniversitäten werden nur Universitäten sein, die zuvor mindestens zwei Exzellenzcluster erfolgreich eingeworben haben. Im Fall von Universitätsverbünden erhöht sich die Zahl der erforderlichen Exzellenzcluster auf drei.

Die Förderung erfolgt ausschließlich nach wissenschaftlichen Kriterien, wobei sowohl bisherige herausragende Leistungen als auch überzeugende Perspektiven zur Entwicklung internationaler Spitzenforschung in die Begutachtung der Anträge einfließen.

Die für das Programm zentralen Gremien sind das Expertengremium und die Exzellenzkommission. Das Expertengremium setzt sich aus 39 ausgewiesenen internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen, die zudem über langjährige Erfahrung im Ausland, im Hochschulmanagement, in der Lehre oder in der Wirtschaft verfügen. Es legt die Förderbedingungen fest, übernimmt für die Förderlinie Exzellenzcluster die Auswahl der Antragsskizzen und spricht schließlich auf der Grundlage der Gutachterberichte für beide Linien Förderempfehlungen aus.

Zusammen mit den für Wissenschaft zuständigen Ministerinnen und Ministern des Bundes und der Länder bildet das Expertengremium die Exzellenzkommission. Die Exzellenzkommission entscheidet auf der Basis der Empfehlungen des Expertengremiums über die Förderung von Exzellenzclustern und Exzellenzuniversitäten.

 

Zeitrahmen der Exzellenzstrategie

3. April 2017 Abgabe der Antragsskizzen zu Exzellenzclustern
28. September 2017                       Entscheidung über Antragsskizzen, ggf. Aufforderung zur Vollantragstellung für Cluster
21. Februar 2018 Abgabe der Vollanträge für Cluster
 27. September 2018   Entscheidung über Bewilligung der Cluster
10. Dezember 2018  Abgabe der Anträge zu Exzellenzuniversitäten
1. Januar 2019 Förderbeginn für Exzellenzcluster
19. Juli 2019 Förderentscheidung über Anträge zu Exzellenzuniversitäten
1. November 2019 Förderbeginn für Exzellenzuniversitäten