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Förderlinie Exzellenzcluster

Exzellenzcluster dienen der projektbezogenen Förderung von international wettbewerbsfähigen Forschungsfeldern an Universitäten oder Universitätsverbünden. Hierfür stehen jährlich insgesamt rund 385 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen 45-50 Cluster mit einer antragsabhängigen Fördersumme von 3 bis 10 Millionen Euro jährlich gefördert werden können. Die Förderdauer für Cluster beträgt zunächst sieben Jahre. Danach ist eine Verlängerung der Förderperiode um weitere sieben Jahre möglich.

Die wesentlichen Förderkriterien in der Linie „Exzellenzcluster“ sind die Qualität und die Originalität des Forschungsprogramms sowie die wissenschaftliche Exzellenz der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Wettbewerbsrelevant sind darüber hinaus aber auch unterstützende Strukturen und Strategien, etwa zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses oder der Chancengleichheit. Schließlich wird auch berücksichtigt, wie der Cluster sich in die Entwicklungsplanung der Universität einfügt.

Im Rahmen ihrer Clusterbewerbungen können Universitäten zusätzlich eine Universitätspauschale als Strategiezuschlag zur Stärkung ihrer Governance und strategischen Ausrichtung beantragen. Im Falle einer gleichzeitigen Förderung in der Linie Exzellenzuniversitäten gilt diese Universitätspauschale jedoch als abgegolten und entfällt.

Für die Linie Exzellenzcluster erfolgt die Antragstellung in einem zweistufigen Verfahren. Die Universitäten reichen zunächst Antragsskizzen ein, die von fachlich zusammengesetzten Panels begutachtet werden. Auf der Basis dieser Gutachten entscheidet das Expertengremium bis Ende September 2017, welche Antragsskizzen zu Vollanträgen ausgearbeitet werden dürfen.