Artikelaktionen

Sie sind hier: Startseite Informieren Leistungsprofil

leistungsprofil.jpg

Stark in Forschung, Lehre und Transfer

Die Universität Freiburg – gegründet 1457 – verbindet Tradition mit einer Kultur ständiger Erneuerung. Sie gehört zu den führenden Universitäten Deutschlands. Dies gilt für die Forschung, aber auch für Lehre und Transfer. Die Aktivitäten in den drei Leistungsdimensionen inspirieren sich wechselseitig und geben Impulse. Das Leistungsprofil der Universität Freiburg spiegelt den Erfolg in diesen Bereichen wider und zeichnet die Handlungsfelder nach, die die Universität auch in Zukunft ins Zentrum rücken wird:

Die Universität Freiburg gehört nach der Systematik der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu den deutschen Universitäten mit dem breitesten Fächerspektrum. Die Spannweite reicht von Geistes- über Sozial-, Lebens- und Naturwissenschaften bis hin zu Ingenieurwissenschaften und umfasst auch zahlreiche so genannte Kleine Fächer.

Mit ihrer Forschungsstärke zählt die Universität Freiburg zur nationalen Spitzengruppe: Bei den Bewilligungen der DFG liegt sie im DFG-Förderatlas 2018 in Relation zur Zahl ihrer Professuren und ihrem Fächerspektrum auf Rang 1 unter allen deutschen Universitäten, auf Rang 7 absolut.

Die individuelle Exzellenz der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Forschung an der Universität. Deutschlandweit belegt sie Rang 4 bei laufenden ERC Grants (2014-2018) und Rang 1 bei Reinhart-Koselleck-Projekten.

Eine außergewöhnlich starke Verbundforschung ist ein weiteres Merkmal des Forschungsprofils: Deutschlandweit belegt die Universität Freiburg Rang 1 hinsichtlich der Anzahl laufender DFG-geförderter Graduiertenkollegs (GRK) und Internationaler GRK sowie Rang 7 hinsichtlich der Anzahl laufender Sonderforschungsbereiche (SFB) und SFB/Transregio (TRR).



Die Universität Freiburg bietet beste Bedingungen für Early Career Researchers. Sie belegt Spitzenpositionen in allen wichtigsten Förderprogrammen dieses Bereichs: in der Förderung aus dem Heisenbergprogramm der DFG Rang 2 in Deutschland (Professuren und Stipendien summiert), bei den Emmy Noether-Gruppen Rang 1 in Deutschland, hinsichtlich des Marie Skłodowska-Curie-Programms der Europäischen Union Rang 7 in Deutschland und bei den Heinz Maier-Leibnitz-Preisen Rang 1 in Deutschland (alle Zahlen 2014-2018). Im Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hat die Universität Freiburg zudem zwölf neue Tenure-Track-Professuren eingeworben.

Die Aktivitäten der Universität Freiburg im Technologietransfer haben sich in den vergangenen Jahren als sehr erfolgreich erwiesen. Das Reuters World´s Most Innovative Universities Ranking 2018 weist die Universität Freiburg als eine der innovationstärksten Universitäten in Deutschland aus. Sie belegt Rang 7 national und Rang 81 weltweit.



Die Universität Freiburg nimmt eine deutschlandweite Pionierrolle in der innovativen Lehre ein. Sie war in allen Exzellenzwettbewerben der Lehre erfolgreich (Windows for Higher Education, Qualitätspakt Lehre, Qualitätsoffensive Lehrerbildung) und hat wirksame Instrumente zur Förderung hochwertiger Lehre wie den Instructional Development Award und neue Lehrkonzepte wie das University College Freiburg mit dem Bachelorstudiengang Liberal Arts and Sciences entwickelt und umgesetzt. Darüber hinaus ist die Universität ein Zentrum der Lehrerbildung und trägt gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Freiburg Advanced Center of Higher Education (FACE) zu einer hohen Lehr- und Lernqualität der schulischen und universitären Lehre bei.

Die Vielfalt der Menschen ist eine große Stärke der Universität Freiburg. Die Förderung der Diversität im Hinblick auf Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Religion, Ethnizität und Nationalität begreift die Universität Freiburg als wesentliche Grundlage der erfolgreichen Entwicklung.

Die Tradition als wissenschaftliches Zentrum im Herzen Europas setzt die Universität mit Eucor – The European Campus, dem wegweisenden trinationalen Universitätsverbund, fort. Regionale Verbindungen, die in Grenzregionen wie der Oberrheinregion immer auch Internationalisierung bedeuten, sowie die nationale und internationale Vernetzung versteht die Universität Freiburg als zentrales Handlungsfeld.



Freiburg ist einer der stärksten Standorte der Fraunhofer-Gesellschaft in Deutschland. Die intensive Zusammenarbeit der Universität mit den fünf Freiburger Fraunhofer-Instituten ist in den vergangenen Jahren strategisch vorangetrieben worden. Das Leistungszentrum Nachhaltigkeit, unter dessen Dach die Universität Freiburg und die Fraunhofer-Institute ihre Kompetenzen bündeln, ist 2015 als eines der ersten Zentren dieser Art gegründet worden.

Die Universität Freiburg versteht sich als Forschungsuniversität mit weltweiter Bedeutung und starkem internationalen Engagement in Forschung, Lehre und Transfer. Im Zentrum der Internationalisierungsstrategie stehen die globalen Schlüsselpartner: die Penn State University/USA, die Nagoya University/Japan, die Nanjing University/China und die University of Adelaide/Australien. Die in Ausrichtung und Leistungsstärke vergleichbaren Forschungs- und Lehrprofile bilden die Grundlage für produktiven Austausch und erfolgreiche Kooperationsprojekte.

2018 hat die Universität Freiburg das Maria Sibylla Merian Institute for Advanced Studies in Africa (MIASA) eröffnet. Es widmet sich dem Thema Sustainable Governance mit den Forschungsschwerpunkten Nachhaltigkeitstransformation, nachhaltiges Konfliktmanagement und nachhaltige Demokratie. Das Zentrum leistet einen bedeutenden Beitrag zum Abbau globaler Wissensasymmetrien und intensiviert den Dialog in den Geistes- und Sozialwissenschaften zwischen dem afrikanischen Kontinent und der nördlichen Hemisphäre.