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Clusterinitiativen an der Universität Freiburg

UB Fassade 1

Die Universität Freiburg hat in der laufenden Ausschreibungsrunde für die Exzellenzstrategie zwei Vollanträge in der Förderlinie Exzellenzcluster eingereicht. Die Clusterinitiative CIBSS – Centre for Integrative Biological Signalling Studies baut auf langjährige exzellente Verbundforschung und optimale Forschungsstrukturen im Bereich der biologischen Signalforschung auf. Sie wird Strategien entwickeln, um biologische Signalprozesse präzise zu steuern, sodass es möglich sein wird, die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in Innovationen zu übersetzen. Die Clusterinitiative Living, Adaptive and Energy-autonomous Materials Systems (livMatS) hat sich zum Ziel gesetzt, bioinspirierte Materialsysteme zu entwickeln, die sich an unterschiedlichste Umgebungen anpassen können und sich selbst mit sauberer Energie versorgen. Sie stützt sich auf das Freiburger Zentrum für interaktive Werkstoffe und bioinspirierte Technologien (FIT) und das Freiburger Materialforschungszentrum (FMF) der Universität sowie auf das gemeinsam mit den fünf Freiburger Fraunhofer-Instituten gegründete Leistungszentrum Nachhaltigkeit.

Bereits Ende 2015 hatte das Rektorat alle Professorinnen und Professoren der Universität dazu aufgerufen, Ideen für mögliche Cluster einzureichen. Die daraus entstandenen Initiativen werden unter der Leitung des Prorektors für Forschung, Prof. Dr. Gunther Neuhaus, vom Projektteam Cluster kontinuierlich beraten und betreut. Dieses besteht aus Mitgliedern des Universitätsrats, des Senats und weiteren profilierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Die universitären Gremien werden über diesen Prozess laufend informiert.

Von April bis September 2017 wurden die eingereichten Antragsskizzen der Universität in den insgesamt 21 international besetzten Gutachterpanels der DFG begutachtet. Im September 2017 entschied das Expertengremium auf der Basis der Gutachten zu den eingereichten Antragsskizzen darüber, welche Initiativen Vollanträge stellen dürfen. Nach der Einreichung der Vollanträge am 21. Februar 2018 werden die Clusterinitiativen von international besetzten Gutachterpanels unter Anderem im Rahmen halbtägiger Begutachtungssitzungen im Zeitraum April bis Juli 2018 begutachtet. Neben der wissenschaftlichen Exzellenz der Projekte, die im Zentrum der Begutachtung steht, spielen auch Konzepte zu wissenschafts­unterstützenden Elementen eine Rolle, darunter etwa die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Zur Gewährung einer Universitätspauschale werden ferner die geplanten strategischen Maßnahmen gesichtet, die zur Stärkung der Governance und strategischen Ausrichtung die Universitätsleitung bestimmt sind.

Die Förderentscheidung wird am 27. September 2018 fallen, die Förderung für Exzellenzcluster beginnt zum 1. Januar 2019.